Angehörige unter Druck
Wer einen Pflegedienst sucht, sucht meist nach einem Krankenhausaufenthalt und unter Zeitdruck. Diese Menschen brauchen klare Antworten, keine Imagetexte.
Ambulanter Pflegedienst, Tagespflege, Betreuungsdienst: Ihre Seite hat zwei Zielgruppen, die nichts gemeinsam haben – suchende Angehörige und suchende Pflegekräfte. Wir bauen sie so, dass beide finden, was sie brauchen.
Die meisten Dienste, mit denen wir sprechen, müssten Anfragen ablehnen, weil Personal fehlt. Eine Website muss deshalb beides leisten – und das gleichzeitig.
Wer einen Pflegedienst sucht, sucht meist nach einem Krankenhausaufenthalt und unter Zeitdruck. Diese Menschen brauchen klare Antworten, keine Imagetexte.
Pflegekräfte prüfen die Website, bevor sie sich bewerben: Dienstplan, Touren, Fahrzeug, Team. Steht dort nichts, bewerben sie sich woanders.
Pflegegrade, Verhinderungspflege, Entlastungsbetrag: Wer das verständlich erklärt, wird als kompetent wahrgenommen – und bekommt die Anfrage.
Angehörige und Bewerber bekommen jeweils einen eigenen Einstieg. Nichts ist schlimmer als eine Seite, auf der beide sich durch die Inhalte der anderen kämpfen müssen.
Grundpflege, Behandlungspflege, hauswirtschaftliche Versorgung, Verhinderungspflege – mit dem Hinweis, was die Kasse übernimmt und was nicht.
Welche Stadtteile Sie anfahren. Angehörige suchen nach Pflegedienst plus Stadtteil – eine allgemeine Ortsangabe reicht dafür nicht.
Dienstplanmodell, Tourenlänge, Dienstwagen, Fortbildung, Vergütung. Je konkreter, desto mehr passende Bewerbungen – und desto weniger unpassende.
Wie ein Erstgespräch abläuft, welche Unterlagen nötig sind, wie schnell es losgehen kann. Das nimmt Angehörigen die größte Unsicherheit.
Wer kommt ins Haus? In kaum einer Branche ist diese Frage so wichtig – und so selten beantwortet.
Ihre Besucher sind oft ältere Menschen oder deren Angehörige, mit eingeschränktem Sehvermögen und wenig Übung im Netz. Blasse Grautexte, winzige Schaltflächen und Bedienelemente nur für die Maus schließen diese Menschen aus. Wir bauen mit klaren Kontrasten, Antippflächen von mindestens 44 Pixeln und voller Tastaturbedienbarkeit, als Grundeinstellung, nicht als Zusatz.
Beim Kontaktformular gilt dasselbe wie bei Praxen: Gesundheitsdaten sind nach Artikel 9 DSGVO besonders geschützt. Ein Anfrageformular darf nach Name, Erreichbarkeit und einem kurzen Anliegen fragen – nicht nach Diagnosen, Medikamenten oder Pflegegraden im Detail. Wir formulieren das Formular entsprechend und setzen einen sichtbaren Hinweis darüber.
Ob Ihr Dienst unter das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz fällt, ist eine Rechtsfrage, die wir nicht beantworten dürfen – wir sind keine Kanzlei. Unabhängig davon halten wir die anerkannten Standards ein, weil es hier schlicht der Zielgruppe entspricht.
Zwanzig Minuten reichen: was du machst, wen du erreichen willst, welches Einzugsgebiet. Danach weißt du, was sinnvoll ist – auch wenn das weniger ist als gedacht.
Logo, Fotos, bestehende Texte. Was du nicht hast, übernehmen wir. Texte schreiben gehört dazu, du musst nichts formulieren.
Du bekommst die Startseite als echte, klickbare Seite zu sehen – nicht als Skizze. Eine Korrekturrunde ist inklusive, und bis hierhin kostet dich nichts.
Wir schalten frei, melden dich bei Google an und zeigen dir, wie du Inhalte selbst änderst. Danach gehört die Seite dir.
Ein ambulanter Dienst liegt typischerweise bei 1.199 €: Startseite, Leistungen, Team, Bewerberbereich und Kontakt, dazu Anfrageformular, Impressum und Datenschutz. Eine zusätzliche Seite je Stadtteil kostet rund 150 € und lohnt sich hier besonders. Den genauen Preis bekommen Sie nach dem Erstgespräch schriftlich.
Laufende Betreuung ist freiwillig und monatlich kündbar: technische Wartung ab 59 € im Monat, mit Inhaltsänderungen 149 €, mit Website-Assistent 249 €. Ohne Betreuung gehört dir die Website trotzdem – du pflegst sie dann selbst.
Ja, aber nicht als Stellenbörse. Pflegekräfte finden die Stelle meist woanders und prüfen dann Ihre Website, bevor sie sich melden. Entscheidend ist, was dort über Dienstplan, Touren und Team steht. Ein ehrlicher, konkreter Bewerberbereich wirkt stärker als jede Anzeige.
Bei Kassenleistungen sind die Vergütungen ohnehin verhandelt – sinnvoller ist zu erklären, was die Pflegekasse bei welchem Pflegegrad übernimmt und was privat dazukommt. Bei reinen Betreuungs- und Serviceleistungen sind Preisspannen üblich und hilfreich.
Nur mit ausdrücklicher, dokumentierter Einwilligung – und auch dann würden wir davon abraten. Bilder vom Team, von Fahrzeugen und von den Räumen wirken genauso gut und sind unproblematisch. Gestellte Stockfotos mit lächelnden Senioren erkennt jeder wieder.
Erstgespräch und erster Entwurf kosten nichts und verpflichten zu nichts. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.