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Auswahlhilfe

Webdesign-Agentur in Nürnberg finden: worauf du achten solltest

Eine gute Webdesign-Agentur erkennst du an drei Dingen: Sie nennt einen festen Preis vor Projektstart, sie zeigt fertige Arbeiten, die du selbst anrufen kannst, und sie schreibt dir, wem Domain und Zugänge gehören. Fehlt eines davon, frag nach.

  • Sieben Fragen, die du im Erstgespräch stellst
  • Vier Warnzeichen, bei denen du weitersuchst
  • Was in einem vollständigen Angebot steht
  • Agentur, Freiberufler oder Baukasten: was wann passt
Vier Warnzeichen

Woran du merkst, dass du weitersuchen solltest

Die meisten Anbieter arbeiten ordentlich. Diese vier Zeichen tauchen aber immer wieder auf, wenn ein Projekt später schiefgeht.

Versprechen auf einen Google-Platz

Niemand kann eine Position bei Google zusagen, weil niemand außer Google über die Reihenfolge entscheidet. Wer trotzdem Platz eins verspricht, verkauft dir eine Zusage, die er nicht halten kann. Seriös ist: beschreiben, was gemacht wird, und benennen, was der Betrieb selbst beitragen muss.

Kein Preis vor Projektstart

Ein Angebot ohne Zahl oder mit Abrechnung nach Aufwand ohne Deckel ist ein offenes Ende. Bei kleinen Projekten geht das fast immer schief, weil niemand vorher weiß, wo die Grenze liegt. Bestehe auf einem festen Preis für einen klar beschriebenen Umfang.

Die Domain läuft auf die Agentur

Domain, Zugänge und Texte gehören dem Betrieb, nicht dem Dienstleister. Wenn die Domain auf den Anbieter läuft, hängt dein Betrieb an dessen Wohlwollen. Frag das schriftlich ab, bevor du unterschreibst, und lass es ins Angebot schreiben.

Keine erreichbaren Referenzen

Bildschirmfotos auf einer Portfolioseite sagen wenig. Frag nach zwei Betrieben, die du anrufen kannst, am besten aus deiner Branche. Wer seit Jahren arbeitet, hat solche Kunden. Wer neu ist, sagt das ehrlich und zeigt dafür fertige Entwürfe.

Das Erstgespräch

Sieben Fragen, die du im Erstgespräch stellst

Du musst nichts von Technik verstehen. Diese sieben Fragen reichen, um zwei Angebote vergleichbar zu machen und zu merken, wer sauber arbeitet.

01

Was kostet es, und was ist enthalten?

Erwarte eine Zahl und eine Liste, nicht nur eine Spanne. Zur Liste gehören Seitenzahl, Texte, Bilder, Rechtstexte, Anmeldung bei Google und die Zahl der Korrekturrunden.

02

Wem gehören Domain, Texte und Zugänge?

Richtige Antwort: dem Betrieb. Lass dir sagen, wie die Übergabe abläuft, wenn ihr euch trennt, und ob du die Website ohne den Anbieter weiterbetreiben kannst.

03

Wer schreibt die Texte?

Die häufigste Ursache für eine Website, die nie fertig wird. Wenn du die Texte liefern sollst, plane die Zeit ein oder lass sie schreiben. Beides ist in Ordnung, es muss nur klar sein.

04

Wie lange dauert es?

Zwei bis vier Wochen sind bei einem kleinen Betrieb realistisch, wenn Texte und Bilder da sind. Wer 48 Stunden verspricht, arbeitet mit einer Vorlage. Wer drei Monate braucht, hat andere Kunden vor dir.

05

Was passiert nach dem Livegang?

Kläre, wer Updates macht, wer die Rechtstexte aktuell hält und was eine Änderung später kostet. Ohne Betreuung machst du das selbst; das ist möglich, sollte aber vorher gesagt werden.

06

Wie wird die Datenschutzerklärung erstellt?

Gute Antwort: Sie wird nach einer Messung der tatsächlich geladenen Dienste geschrieben. Schwache Antwort: aus einem Generator. Eine Erklärung, die Dienste nennt, die es auf der Seite gar nicht gibt, ist wertlos.

07

Darf ich zwei Kunden anrufen?

Die Frage, die am meisten verrät. Wer gute Arbeit macht, hat kein Problem damit. Ruf die beiden wirklich an und frag, ob Termine gehalten wurden und wie die Zusammenarbeit nach dem Livegang lief.

Agentur, Freiberufler oder Baukasten

Wer für welchen Betrieb der Richtige ist

Ein Freiberufler ist meist der günstigste Weg zu einer guten Seite und oft schnell erreichbar. Das Risiko liegt in der Verfügbarkeit: Wenn er krank wird, den Beruf wechselt oder zu viele Kunden hat, steht dein Projekt still. Frage deshalb, wer im Notfall übernimmt und wo die Zugänge liegen.

Eine kleine Agentur mit zwei bis fünf Leuten ist für die meisten Betriebe der passende Zuschnitt. Du hast einen festen Ansprechpartner, aber nicht nur einen einzigen Menschen im Rücken. Die Preise liegen über denen eines Freiberuflers und deutlich unter denen einer großen Agentur.

Eine große Agentur lohnt sich, wenn Marke, Kampagnen und Shop zusammen gedacht werden müssen. Dort beginnen Projektbudgets oft im fünfstelligen Bereich, weil mehrere Fachleute beteiligt sind. Für einen Handwerksbetrieb oder einen Salon ist das selten die richtige Größe.

Der Baukasten bleibt eine ehrliche Option, wenn du selbst gestalten willst und Zeit dafür hast. Er scheitert nicht an der Technik, sondern an der Pflege: Nach dem ersten Jahr aktualisiert kaum jemand weiter. Welcher Weg für dich passt, kannst du in unserer Entscheidungshilfe zu Baukasten und Agentur nachlesen.

So läuft es

Vier Schritte, und du musst fast nichts tun.

01

Kurzes Gespräch

Zwanzig Minuten reichen: was du machst, wen du erreichen willst, welches Einzugsgebiet. Danach weißt du, was sinnvoll ist – auch wenn das weniger ist als gedacht.

02

Wir sammeln das Material

Logo, Fotos, bestehende Texte. Was du nicht hast, übernehmen wir. Texte schreiben gehört dazu, du musst nichts formulieren.

03

Entwurf zum Anklicken

Du bekommst die Startseite als echte, klickbare Seite zu sehen – nicht als Skizze. Eine Korrekturrunde ist inklusive, und bis hierhin kostet dich nichts.

04

Online und übergeben

Wir schalten frei, melden dich bei Google an und zeigen dir, wie du Inhalte selbst änderst. Danach gehört die Seite dir.

Was es kostet

Ein fester Preis, bevor wir anfangen.

ab 799 €einmalig, netto zzgl. Umsatzsteuer

Damit du eine Zahl zum Vergleichen hast: Bei uns kostet eine Website ab 799 Euro einmalig, ein üblicher Betriebsauftritt mit bis zu sechs Inhaltsseiten ab 1.199 Euro, jeweils netto. Betreuung ab 59 Euro im Monat, monatlich kündbar. Erstgespräch und erster Entwurf kosten nichts, und du bekommst den Preis schriftlich vor Projektstart. Stand: September 2026.

Laufende Betreuung ist freiwillig und monatlich kündbar: technische Wartung ab 59 € im Monat, mit Inhaltsänderungen 149 €, mit Website-Assistent 249 €. Ohne Betreuung gehört dir die Website trotzdem – du pflegst sie dann selbst.

Wo wir arbeiten

Wir sitzen in Nürnberg und betreuen Betriebe in der Metropolregion. Für die einzelnen Städte gibt es eigene Seiten mit den Besonderheiten vor Ort.

Häufige Fragen zur Auswahl

Woran erkenne ich eine gute Webdesign-Agentur?

An drei Dingen: fester Preis vor Projektstart, erreichbare Referenzkunden und die schriftliche Zusage, dass Domain, Texte und Zugänge dem Betrieb gehören. Wer zusätzlich erklärt, was er nicht verspricht, arbeitet meist sauber.

Sollte die Agentur aus meiner Stadt kommen?

Nicht zwingend, aber es hilft. Wer den Ort kennt, versteht das Einzugsgebiet und kann zum Fototermin kommen. Wichtiger als die Entfernung ist die Erreichbarkeit: ein Ansprechpartner, der zurückruft.

Was gehört in ein vollständiges Angebot?

Seitenzahl, wer Texte und Bilder liefert, Rechtstexte, Anmeldung bei Google und Bing, Zahl der Korrekturrunden, Termin, Preis und Zahlungsweise, dazu wem Domain und Zugänge gehören. Fehlt einer dieser Punkte, frag nach.

Was ist ein fairer Preis für eine Betriebs-Website?

Für einen kleinen Betrieb mit vier bis acht Seiten sind 800 bis 2.500 Euro üblich. Darunter fehlt meist etwas, darüber kommen Sonderfunktionen dazu. Die Einzelheiten stehen auf unserer Seite zu den Kosten einer Website.

Kann ich die Agentur später wechseln?

Ja, wenn Domain und Zugänge auf deinen Namen laufen. Ein Plattformwechsel bedeutet immer einen technischen Neubau, das gilt überall. Texte, Bilder und die Domain nimmst du mit, damit bleiben Bewertungen und Verlinkungen erhalten.

Erzähl uns kurz von deinem Betrieb.

Erstgespräch und erster Entwurf kosten nichts und verpflichten zu nichts. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.